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Mollseifen 2017: Ländergruppe Palästina/Israel

Ländergruppe Palästina/Israel„Dobriy den/Guten Tag,Priyatnawaappetita/Guten Appetit, Kakdela/Wie geht es dir, Spokoinoinochi/Gute Nacht“ tönt es lautstark, erst einzeln dann abwechselnd erst in Russisch (Lautsprache) dann in Deutschnacheinander aus dem Naturfreundehaus im Mollseifen (Sauerland).


Norbert Martin, Biathlon-Trainer aus Langewiese (Hochsauerland) ist schon darauf vorbereitet. Immer zur gleichen Zeit gastiert hier der „Zirkus der Kulturen“, nunmehr seit bereits 23Jahren. Die ersten vier Jahre begleitete er die Klasse des damaligen Klassenlehrers A. Klose (Heeke) der IGS-Fürstenau unter dem Motto „Wir müssen zu den alten Lehren zurückkehren,…“. Aus den verschiedenen Projekten dieser Klasse entstand damals das Netzwerk „Zirkus der Kulturen“, seit 18 Jahren auch International mit russischen Schülern/innen und Studenten/innen der Region Perm(Ural/Russland) der PNRPU und diesmal auch aus Fürstenau zwei arabische Flüchtlingskinder aus dem Irak und Syrien.

Eine bunte Mischung aus gut 40 erfahrenen, ausgebildete Jugend- und ÜbungsleiterInnen und engagiertenNewcomern, hat sich hier zu dieser Bildungsmaßnahme des Kreis- und StadtSportBundes Osnabrück- Land zusammengefunden.
Die  russischen, arabischen und deutschen  Teilnehmer/innen kommen aus jeweils sechs verschiedenen Bildungseinrichtungen, Schulen und Hochschulen. In Deutschland vertreten sind neben der IGS-Fürstenau und derJKR aus Greven noch SchülerInnender BBS Bersenbrück, der Oberschule Berge, der Berufschule Osnabrück Brinkstraße, des Kinderhofs Campemoor und der Paul-Moor Schule aus Greven mit im Verantwortungsteam.
Diesmal auch dabei die Schüler/ -Innen aus der Schule 36 und Nummer 1, eine Schule mit Schwerpunkt „Deutsch“ mit Ihrer Lehrerin Elena Rokhina.
Eine „Acht- Tage- Rund- um- die- Uhr- Betreuung“ muss vorbereitet werden.

Neben den verschiedenen musikalischen, künstlerischen und sportlichen Workshops, gilt es vor allem  die Präsentationen der diesmal verschiedenen LänderPaarGruppenFamilienvorzubereiten.
„Auf keinem Auge blind- Kinderrechte gleich Menschenrechte- Weltweit“, diesmal das Thema.
Viele Anregungen und Infomaterial kommen von UNICEF- Deutschland und der „Gesellschaft für bedrohte Völker e.V.“ aus Göttingen.
Die Herbergseltern staunten nicht schlecht, als sich die Räume ihrer Herberge immer mehr in eine Ausstellung über Kinder-Menschenrechte am Beispiel der LänderpaarungenÄthopien/Deutschland, Pakistan/Österreich, Syrien/Deutschland, Israel/Palästina, USA/Deutschland und Irak/Deutschland verwandeln.

So wird zum Beispiel in der Ländergruppenpaarung Irak/Deutschland das Schicksal zweier jesidischen Frauen aus dem Irak am Ende der Bildungsmaßnahme als Präsentation vorgestellt. Die beiden Frauen Nadia Murad und LamijaBaschar waren von der Terrormiliz „IS“ im Nordirak versklavt worden. Ihr gelang in abenteuerlicher Weise die Flucht nach Deutschland. Die Menschenrechtsaktivistinnen haben in diesem Jahr den renommierten „Sacharov-Preis“ des Europaparlaments erhalten.
„Wir haben schon viele Ideen für unsere Präsentationen“, unisono Hanna Milius (IGS-Fürstenau) und Yaser Alhadavy aus dem Irak (IGS-Fürstenau). „Die Kids können kommen!“,  erklärte dierussische Delegationsleiterin Elena Rokhinastolz, die das erste Mal mir Ihren Schülern/ -Innen aus der Schule Nummer 1 beim„Zirkus der Kulturen“ dabei ist.

Zumzwölften Mal dabei auch wieder Kinder vom Kinderhof Campemoor mit ihrem Pädagogen Roman Felde (Bramsche).

Lest hier zu den Bericht aus dem Bersenbrücker Kreisblatt

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