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Axel Klose zog positive Bilanz

pola Fürstenau. Dreißig Jahre ist es jetzt her, dass der damalige Lehrer Axel Klose an der Integrierten Gesamtschule (IGS) Fürstenau ein kleines Schulprojekt mit einer seiner Klassen veranstaltete. Was bescheiden begann, wurde ein großer Erfolg: Im Laufe der Jahre entstanden zahlreicheSport- und Naturprojekte, darunter die sehr beliebte IGS-Wassersportgruppe. 1987 dann stellte Axel Klose den Verein für Natursport und Kunst Hase-Ems (VNKHE) auf die Beine. Das Ziel: die Förderung von Sport in der Natur und Kunst. Dreißig Jahre Projektarbeit – ein Grund, noch einmal zurückzublicken, dachte sich Axel Klose, 1. Vorsitzender seines Vereins. Deshalb lud er zu einer Feierstunde in die Sporthalle der IGS Fürstenau ein. Mit dabei waren Menschen, die vielen der Projekte zum Leben verholfen haben und denen Klose dankte: Vereinsmitglieder, Schüler und Jugendleiter, Elternvertreter sowie IGS-Schulleiter Gerald Wieziolkowski.


Nach einer Vorführung von Schülern auf dem Trampolin erinnerte Klose an die Höhepunkte der vergangenen drei Jahrzehnte Projektarbeit an und mit der IGS. Seit 1981 waren vier Projektgenerationen an Ausflügen, Touren und Events beteiligt. Man habe viel erlebt und jede Menge Spaß gehabt, schwärmt Klose. „Ich bin stolz, dass wir das, was wir uns damals vorgestellt haben, inzwischen verwirklicht haben“, so der 70- Jährige. Der Verein für Natursport und Kunst Hase-Ems bietet heute interkulturelle Bildungsmaßnahmen an. Das breit gefächerte Angebot ist nicht an Sportarten, Schulfächer oder Institutionen gebunden und daher für viele Menschen geöffnet. Ein wichtiges Projekt: der Zirkus der Kulturen. 2003 ins Leben gerufen, beschäftigt er sich mit der Begegnung fremder Kulturen und Religionen.

Hierbei spielt die deutsch-russische Freundschaft eine zentrale Rolle. „Der Zirkus der Kulturen ist inzwischen eine anerkannte Bildungsmaßnahme im Kreissportbund Osnabrücker Land“, betont Monika Gümpel, Referentin beim Kreissportbund, der eng mit dem VNKHE zusammenarbeitet. Ein weiterer Meilenstein dann für den Verein 2009: Er gewann den Integrationspreis der Bundesregierung,
„respekt2009“ für das Projekt „Gemeinschaft bildet – wir gestalten Zukunft“.

   

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   Lebenslanges Engagement für die Jugend

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Oma Jansen erhält Siegerpreis

Es war die älteste Jugendleiterin der Bundesrepublik Deutschland, Oma Jansen (Freren) 88 Jahre alt, die die Generalversammlung des Vereins für Natursport und Kunst Hase- Ems e.V. im Weidehof in Rieste eröffnete; diesmal mit ihrem Enkelkind Tobias Jansen. Seit dieser 1987 zur integrierten Gesamtschule nach Fürstenau kam, begleitete „Oma“, wie sie respektvoll und liebevoll genannt wird, die Projekte des Vereins, machte ihren Jugendleiterschein und unterstützt mit Rat und Tat als nunmehr „Alterspräsidentin“ die TeilnehmerInnen des Netzwerkes „Zirkus der Kulturen“; unzufrieden, wenn sie in den Winter- und Sommerprojekten nicht genügend zutun hat.


Sie näht vor allem „rund um die Uhr“ die Kostüme für die einzelnen Ländergruppen, die je nach Migrationshintergrund der TeilnehmerInnen festgelegt werden.
Theaterstücke aus dem Alltagsleben, der Geschichte, der Religion, der Kultur und der Verwirklichung der Kinderrechte in den entsprechenden Ländern, verlangen authentische Bekleidung der entsprechenden zu repräsentierenden Kulturen!
Auch ihr Verdienst die Überraschung mit der die frischgebackene Frauenwartin des Vereins Miriam Dirksmeier (Rieste) aufwarten konnte: Zusammen mit der neuen Migrationsbeauftragten Viktoria Adam (Bersenbrück) empfing sie den Siegerpreis der Initiative „OsnaBrücke“ in der Kategorie Kultur.


Der Kinder- und Jugendförderpreis ist verbunden mit einer „Belohnung“ von 5000.- €!
„Es ist die zweite große Auszeichnung in diesem Jahr“, so Axel Klose (Heeke), der wiedergewählte 1. Vorsitzende des Vereins. Für den Einsatz „Kinderrechte gleich Menschenrechte“ in ihrer Ländergruppenarbeit erhielt man ja in der Paulskirche in Frankfurt den UNICEF- Junior- Botschafter- Preis 2012!