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Zirkus der Kulturen bei dem FD-Jugend Landkreis Osnabrück

Zirkus der Kulturen bei dem FD-Jugend Landkreis OsnabrückÜberraschender Besuch beim Fachdienst Jugend des Landkreises Osnabrück durch Vertreter/-innen des „Zirkus der Kulturen“ zurzeit auf dem Jugendzeltplatz Aslage in Ankum. Eine neunköpfige Abordnung dieses Netzwerkes Deutsche, Russen/-innen und Araber/-innen unter der Leitung der Projektleiter Klemens Wolf (Fürstenau) und Axel Klose (Alfhausen / Heeke), beide pensionierte Lehrer der Integrierten Gesamtschule Fürstenau ließen es sich nicht nehmen ein Dankeschön für die 35-Jährige Unterstützung ihrer Projekte im Rahmen des Kooperationsmodells Schule / Verein auszusprechen.

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18.01.2016 Zum Lesebrief - Was für Schlagzeilen in der Presse

07.12.2015 „Axel Kreutzer als Schulleiter abgesetzt“; 20.11.2015 „Axel Kreutzer Schul- und Vereinskoordinator“; 24.11.2015 „Zehn Jahre gelebte Inklusion in Alfhausen“; 11.12.2015 Leserbrief: „Warum wird ein hervorragender Schulleiter von seinen Aufgaben entbunden?“; 12.12.15 Leserbrief: „Sein Leben ist die Inklusion“; 17.12.2015 „Unterschriften-Aktion für Axel Kreutzer“; 23.12.2015 Leserbrief: Guter Ruf der Schule trägt Kreutzers Namen“; 30.12.2015 „Großes Netzwerk aufgebaut“.

Unter dem Motto „10 Jahre gelebte Inklusion – Vorsichtig herantastend“ arbeiten wir seit nunmehr zehn Jahren mit der Paul-Moor-Schule in unseren Projekten des Netzwerkes „Zirkus der Kulturen“ zusammen. Insbesondere in diesem Procedere haben wir somit vollstes Verständnis für diese Leserbriefe.

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Anforderungsprofile

Projekte
im Rahmen des Modells
Kooperation „Schule/Verein“
„Zirkus der Kulturen 2014“
Anforderungesprofile für VerantwortungsträgerInnen- RussenInnen und Deutsche
Motto: „Auf keinem Auge blind“

Institutionelle Vorraussetzungen:


Die in- und ausländischen Bildungseinrichtungen des Netzwerkes „Zirkus der Kulturen“ kennen das Bildungskonzept im Rahmen des Kooperationsmodells „Schule und Verein“ und haben die Ausschreibung für die Projekte 2014 erhalten!
SchülerInnen, StudentenInnen, LehrerInnen und DozentenInnen erhalten, je nach spezifischer, institutioneller Vorgaben, die Freistellung für die jeweiligen Projekte.
1.    Winterprojekt 2014: u.a.„Kinderrechte für Alle- Eine Chance auch für Mutter Erde“ Zeitraum 21.01. bis 31.01.2014 (sechs Schultage im Schulhalbjahrwechsel Nds.).
2.    Sommerprojekt 2014: u.a. „Gesunde Ernährung, Bewegung, Entspannung für Körper, Geist und Seele.“
Zeitraum:24.06.-06.07.2014
3.    Russland- Sommerferien- Projekt 2014: u.a. „Auf der Suche nach dem Glitzdern des Wassers!“
Zeitraum: 31.07.- 18.08.2014 (in den niedersächsischen Sommerferien!)
Je nach Detailplanung (Bootstour/Aufenthalt New Generation) kann sich der Aufenthalt um zwei bis drei Tage am Ende verlängern!!

4.    Aufenthalt der russischen Gäste:
(1)    Winterprojekt vom 17.01.- 02.02.2014
(2)    Sommerprojekt vom 20.06.- 13.07.2014

Tatsächlicher, zusätzlicher ehrenamtlicher Zeitaufwand mit Vor- und Nachbereitung in schul- und unifreier Zeit: 12 Tage je Maßnahme!!

Anforderungesprofile/ Aufgaben der bereits ausgebildeten JugendleiterInnen
(Russische StudentenInnen, Sek II SchülerInnen, ausgebildete bzw. sich in der Ausbildung befindende ErzieherInnen BBS- BSB) in Deutschland und Russland

1.    Führen einer Ländergruppe in Kooperation mit einem/einer russischen StudentIn (Pädagogisch, didaktisch, methodisch)
-    Personenzahl: ca. 15 aus verschiedenen Bildungseinrichtungen u.a. Kinder der Paul- Moor- Schule, Kinderhof Campemoor; Kinder der New Generation der Region Perm
-    Schwerpunkt: „Planen“- Durchführen- Auswerten einer Ländergruppenpräsentation
-    Einbindung der sich in der Ausbildung befindeden jüngeren Jugendleiternnen der jeweiligen Ländergruppen
2.    Mitarbeit in verschiedenen Verantwortungsebenden z.B. Tagesleitung
3.    Mitarbeit in einem Workshop aus dem Bereich Kunst, Musik, Sport, Zirkus etc.
4.    Mitarbeit in einem MediatorenIn- Team
Pädagogische Betreuung durch:
Schul- und Vereinspädagogen, DozentenInnen, ErzieherInnen, Campemoor, Paul- Moor- Schule, ReferentenInnen aus verschiedenen Bereichen


Zertifikate/ Beurkundungen
Natürlich sind diese Beurkundungen oftmals ein „Sprungbrett“ auch in den Beruf, sowohl in Russland als auch in Deutschland


-    Aus- und Fortbildung zur JugendleiterIn
-    Ausbildung zum/zur SportassistentIn
-    Ausbildung zum/zur MultiplikatorIn internationaler Begegnungen
-    Kostenloser Einstieg in die Übungsleiterausbildung
-    Bewerbung UNICEF- JuniorbotschafterIn
-    Aus- und Fortbilung zum/zur RettungsschwimmerInn
-    Aus- und Fortbildung zum/zur SportasssistentIn


Auswirkungen/Erfolge/ Wettbewerbe

-    2009: Integrationspreis der Bundesregierung
-    2010: Ernennung zum Juniorbotschafter UNICEF- 2010
-    2011: Der erfolgreiche Sportverein: 2. Platz aktiv-flexibel-erfolgreich
-    2012: Preisträger Juniorbotschafter UNICEF-2012
-    2012: Preisträger „OsnaBrücke“ in der Kategorie „Kultur“

I.A. Netzwerk „Zirkus der Kulturen“



A. Klose




Termine 2014

Projekte
im Rahmen des Modells
Kooperation „Schule/Verein“
„Zirkus der Kulturen 2014“
Aus- und Fortbildung zum/zur Jugendleiterin
 

International: Deutschland/Russland
Interdisziplinär: Schwerpunkte: Ökologie- Sport- Kunst- Musik- Ernährungslehre etc.
Interkulturell: Arbeit in Ländergruppen: fremde Kulturen, Weltreligionen, Geschichte,
                          Geographie, Kinderrechte= Menschenrechte u.v.a.m.  

      
Institutionsübergreifend: Kooperation mit schulischen und außerschulischen Bildungseinrichtungen     
Wir suchen/laden ein: Schülerinnen und Schüler aller Bildungseinrichtungen!
Voraussetzung: Gewillt sein, …


    …Verantwortung zu übernehmen;
    …jüngere Schüler/Innen zu betreuen;
    …sich auf Neues einzulassen;
    …Mehrarbeit auf sich zu nehmen;
    …im interkulturellen Team zusammenzuarbeiten.


Unsere Projekte:


    „Kinderrechte für ALLE- Eine Chance auch für Mutter Erde“
Zeitraum: 21.01. bis 31.01.2014
Ort: Naturfreundehaus Mollseifen/Sauerland
Kosten: je nach sozialem Status, Einsatz im Projekt; nach persönlicher Rücksprache
   

„Gesunde Ernährung, Bewegung, Entspannung für Körper, Geist und Seele“
Zeitraum:24.06. bis 06.07.2014/ vorraussichtlich am AlfseeOrt: Samtgemeinde Bersenbrück/ (Landkreis Osnabrück)
Kosten: je nach sozialem Status, Einsatz im Projekt; nach persönlicher Rücksprache


  „Auf der Suche nach dem Glitzern des Wassers“- „Wasser ist nicht gleich H²O“
Zeitraum:31.07. bis 18.08.2014
Ort: Petersburg- Perm- Moskau (u.a. fünf Tage mit dem Katamaran auf einem Uralfluss und fünf Tage in einem Sportcamp an dem Fluss Kama)
Anmeldeschluss:31.12.2013
Voraussetzung: gültiger Reisepass
Kosten: 300- 500.- €, je nach Festlegung der Reiseziele durch die TN



Interesse geweckt? Einloggen unter www.vnkhe.de; informieren, anmelden!
Anmelden auch per Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), Telefon (05464/2295) oder Fax (05464/3359482)!



Wir sind gespannt!
                                              Natalya Slyusar         Axel Klose
                                                             (Projektleiterin)                       (Projektleiter)

 

Download:

Erhebungsbogen-Lehrgangsanmeldung.doc

Neuwerber2013.doc

Abschlussbericht Russland 2013

Einblicke in einen Großraumwagen der Transsibirischen EisenbahnRegion Perm/ST. Petersburg/ Altkreis Bersenbrück/ Greven. Mit unserem vierten und letzten Bericht „Auf der Suche nach dem Glitzern des Wassers“ in Russland, wollen wir uns für dieses Jahr verabschieden, das internationale Presseteam vom „Zirkus der Kulturen.“
Diesmal mit im Team Yana Bazyleva, die unsere Projekte im Inn- und Ausland nun schon seit sieben Jahren, vor allem perspektivisch begleitet.
„Mimi wir lieben Dich, komm bald wieder“ stand beim Abschied in großen Buchstaben in Deutsch auf einem riesigen Plakat vom Balkon des Hauptgebäudes der „New Generation“ in der Region Perm. Miriam Dirksmeier (Rieste) ist nicht nur Mitglied im Presseteam, sondern auch als Referentin für das Fadenspiel in unseren Projekten zuständig.

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Abschlussbericht New Genaration

Umweltgruppe mit dem Lied Region Perm, Ural,Russland Altkreis Bersenbrueck/Stadt Greven
Hallo, hier sind wir wieder, das internationale Presseteam vom “Zirkus der Kulturen”, diesmal mit unserem Abschlussbericht vom Gelaende der “New Generation”, in der Region Perm. Keine optimalen Bedingungen fuer die Vorbereitungen der Workshop- und Laendergruppenpraesentationen: Wetterkapriolen, mal Sonnenschein bis zu 40 Grad, mal gewaltige Gewitterguesse, konkurierende feste und freiwillige Angebote fuer alle 15 jahrgangsbezogene Altersgruppen,sowie Kommunikations- bzw. Oganisationsschwierigkeiten fuehrten zu staendigem Teilnehmerwechsel innerhalb der deutschen Angebotsgruppen und verlangten viel Kreativitaet und Flexibilitaet der deutsch-russischen Workshop- und Laendergruppenleitungsteams! Viel Applaus an den beiden Praesentationstagen bekamen die russisch zu betreuenden Kinder, die die Vorstellung ihrer Leiter kreativ ergaenzend, in ihrer Landessprache vortrugen.

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Bericht Region Perm / Russland 2013

Region Perm/ Altkreis Bersenbrueck/ Stadt Greven
Frühsport9:00 Russische Weisen zum Wecken; 09:00 Fruehsport mit 15 Gruppen a 30 Personen von 8-16 Jahren, auf einem Gelaende von 10ha; 09:45 Morgenappell vor russischer und Permer Flagge; 10:00 Fruehstueck nach festen Plan mit wechselnder Reihenfolge der einzelnen Gruppen. Eingedeckt von jeweils einer Jahrgangsgruppe; 11:00-13:30 festes Workshopangebot mit deutscher Beteiligung; 14:00 Mittagessen; 14:30-16:00 Ruhepause (Bettruhe) in den verschiedenen Aufenthaltsraeumen; 16:30 Saft- und Obstpause; 17:00- 19:00 freies Angebot, eingebunden die Laendergruppenstunde unter deutscher und russischer Anleitung (Deutschland, China, Peru, Aegypten); 19:30-20:00 Abendessen; 20:30-21:45 Abendprogramm: Spiele, Sauna (Banja), Disco etc.); 21:45 Tagesabschlusszeremonie im jeweiligen Gruppenkreis mit russischer Volksmusik und Vortragen von russischen Maerchen und Geschichten; 22:15 – 23:00 Aufenthalt in den Gruppenhaeusern, Tagesabschlusskreise in den einzelnen Gruppen, 23:00 Nachtruhe: unser neuntaegiges Aufenthaltsprogramm.

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Erster Bericht Russland 2013

Unsere Gruppe auf dem Roten PlatzAltkreis Bersenbrueck/ Stadt Greven/ Region Perm, Ural, Russland
00:45 Hauptbahnhof Osnabrueck-01:11 Hbf Muenster- 02:13 Flughafen Duesseldorf-03:45 Gondelbahn Flugplatz Area A/B 07:50 Einchecken – 9:50 Abflug nach Moskau – 14:50 (Moskauer Zeit – 2 Stunden spaeter) Ankunft Flughafen Volkouvo Moskau – 23:51 Abfahrt Transibirische Eisenbahn Hbf Moskau – 21:45 Ankunft Perm / Ural (Permerzeit – 4 Stunden spaeter) – 23:20 Ankunft Camp New Generation – 00:30 Bettruhe auf stabilen Betten im Grossraumzelt! Endlich!

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Stellvertretende Ministerpräsidentin Sylvia Löhrmann überreicht Bundesverdienstorden

 

Joachim Ebel ist seit 10 jahren dabei. er ist 2. Vorsitzender des Judo-Club Greven e.V. . er hat eine enge Kooperation mit dem AG-Bereich (z.B. kajak) der Justin-Kleinwächter-Realschule Greven.

Magarethe Ebel ist ebenfalls seit 10 jahren dabei. Sie ist Referentin mit dem Schwerpunkt "Körper, Geist und Seele": Gesunde Ernährung (in den Projekten wird ländertypisch gekocht und verplegt). Außerdem ist Sie Zuständig für die medizinishce Grundversorgung und alternative Heilverfahren.

Anwesende aus dem Landkreis Osnabrück:
- Axel Klose (Vorsitzende des Vereins für Natursport und Kunst Hase- Ems e.V.;
  Initiator des Netzwerkes „Zirkus der Kulturen“)
- Lana Beilmann (langjährige Jugendleiterin des Netzwerkes,
  Referentin „rund um den Zirkus“, Mitglied des Organisationsteams)

Anwesende aus dem Landkreis Steinfurt:
- David Ebel (Sohn) gerade mit bestandenem Zirkusdiplom;
   im Russlandprojekt als Zirkuspädagoge tätig
- B. Hembrock: 1. Stellvertretende Landrat
- P. Vennemeyer: Bürgermeister Greven

Aus dem Schlafsack in die Show

Zirkus der Kulturen gab Sondervorstellung in Alfhausen
ALFHAUSEN. Steherqualitäten bewiesen 130 Kinder und Jugendliche, die sich um „Zirkus der Kulturen“ am Alfsee zusammengefunden hatten. Nach einer acht, in der sie kaum Schlaf gefunden hatten, zogen sie trotzdem am Freitag ihre Show in der Alfhausener Turnhalle durch. Ihre Abschiedsshow eginnt heute um 16 Uhr auf der Bühne beim Marktplatz am Alfsee. Am Alfsee tobten in der Nacht zu Freitag die Gewitter. Die Kinder mussten ihre Zelte verlassen und sich im verwaisten Bootshaus einquartieren, berichtet Axel Klose. „Das zeigt ihnen, dass man zusammenhalten muss“, findet der Initiator des Zirkus der Kulturen.

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Zirkus der Kulturen am Alfsee

Der Zirkus der Kulturen des Vereins für Natursport und Kunst Hase-Ems hat sein Sommerlager am Alfsee in Rieste aufgeschlagen. Schüler unterschiedlicher Schulen üben sich in biologischen Untersuchungen, afrikanischem Trommeln, in Erster Hilfe, aber auch in Zirkuskünsten wie Akrobatik, in Fadenspielen, Sportarten wie Kajak und Judo. Das bunte Programm dient der Ausbildung von Kindern und Jugendlichen zu Gruppenleitern. Was die Schüler in den Workshops erarbeiten, zeigen sie am Freitag von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr in der Alfhausener Grundschule. Nachmittags geht es auf der Alfseebühne in Rieste weiter von 15 bis 17 Uhr, und die Feuershow startet um 22 Uhr. Am Samstag findet dort auch von 16 bis 18 die Abschlusspräsentation statt.

 

Abschlussbericht Sommerprojekt Zirkus der Kulturen

Abschlusspräsentation aller Ländergruppen auf der AlfseebühneAltkreis Bersenbrück/Greven. Planen, Durchführen, Auswerten und Perspektiven entwickeln in einem internationalen, 24-tägigen Projekt mit Schüler/Innen, Jugendlichen, Heranwachsenen und Erwachsenen aus den Landkreisen Osnabrück, Emsland und Steinfurt, welch eine Herausforderung für Deutsche und Russen im Altkreis Bersenbrück. Hallo wir sind es, vom internationalem Presseteam des „Zirkus der Kulturen“ mit unserem Abschlussbericht; russische Student/innen aus Perm (Ural/Russland) Sonja Fischbein, Aljona Wolkowa und Viola Gordeewa, mit ihrem Mentor A. Klose (Heeke) und M. Dirksmeier (Rieste). Ich, Sonja, studiere an der Uni „Higher School of Economics“ in Perm. Ich nehme am Projekt „Zirkus der Kulturen“ nun schon zum zweiten Mal Teil.

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Vorbericht zum Lager

Ländergruppe China/Tibet Bersenbrück/ Greven. Volles Haus beim Vorbereitungstreffen des Netzwerkes „Zirkus der Kulturen“ auf das Sommerprojekt „Auf keinem Auge blind- Kinderrechte sind Menschenrechte- Weltweit“ im DLRG- Heim in Bersenbrück.
Wieder am Alfsee empfangen ca. 60 aus- und fortzubildende JugendleiterInnen aus jeweils sieben unterschiedlichen schulischen und außerschulischen Bildungseinrichtungen der Landkreise Steinfurt, Osnabrück und der Region Perm (Ural/ Russland) ca. 70 Kinder aus den 5ten und 6ten Klassen der Justin- Kleinwächter Realschule aus Greven (JKR) und der Integrierten Gesamtschule (IGS) auf dem Jugendzeltplatz der Alfsee GmbH in Rieste.

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2. Bericht Sommerlager

Rieste/Bersenbrück. Die „Kidz“ sind endlich da! Von 60 auf 130 – endlich, die Vorarbeit hat sich gelohnt; alle Zelte sind belegt, die Bildungsmaßnahme „Sommerprojekt 2013“ startet in die Durchführungsphase!  Hallo, wir sind es, vom deutsch-russischem Ein Faden als Handy & I-Pod ersatzPresseteam „Zirkus der Kulturen“  mit unserem zweiten Bericht. Zelte einräumen, Sicherheitsbelehrung, Kennlernphase in den Ländergruppen, Orientierungsreally rund um den Alfsee, den Pariser Eifelturm mit einem vom Netzwerk geschenkten Faden, Schweinelachsbraten, mit Spätzle, Kaisergemüse in einer Pilz- und/oder  Pfefferrahmsauce und einem „Gute-Nacht-Wunsch“ von Oma Jansen aus Freren, 88 jährig, die älteste Jugendgruppenleiterin Deutschlands, seit 20 Jahren in Projekten des Vereins für Natursport und Kunst Hase-Ems e.V. tätig.

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Bericht Yana Bazyleva

Altkreis Bersenbrück. Hallo ich heiße Yana Bazyleva und gehöre zusammen mit Aleksandra Bandrina, Miriam Dirksmeier (Rieste) und Axel Klose (Heeke) zum internationalen Presseteam des Netzwerkes „Zirkus der Kulturen“. Ich studiere im Masterstudiengang an der Perm National Research Polytechnic University und bin seit 2009 in jedem Projekt in Deutschland dabei.

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Eine Urkunde fürs Leben

Altkreis Bersenbrück. Netzwerk „Zirkus der Kulturen“

Rebecca Kreiling (Bersenbrück) hat an einem 15tägigen internationalen Seminar des KreisSportBundes Osnabrück- Land zur Jugendleiterin mit Erfolg teilgenommen“. Stolz übernahm die Schülerin der v. Ravensberg Oberschule diese Urkunde auf dem Nachbereitungsseminar „Auf keinem Auge blind- Menschenrechte gleich Kinderrechte- weltweit“ des Winterprojektes des Vereins für Natursport und Kunst Hase- Ems e.V. im DLRG- Heim in Bersenbrück.

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Ehrung im Campemoor

Campemoor. Überraschender Besuch beim Kinderhof Campemoor.

Der Projektleiter „Zirkus der Kulturen“ Axel Klose (Heeke), ließ es sich nicht nehmen, die Teilnehmer des Winterprojektes „Auf keinem Auge blind. Kinderrechte gleich Menschrechte- Weltweit“ selbst zu ehren.
Allen voraus mit rumänisch- irakischen- Wurzeln Robert Badi (14 Jahre), zurzeit Schüler der Oberschule Neuenkirchen/ Vörden, der bereits seit mehr als fünf Jahren kaum ein Projekt des Netzwerkes auslässt.

Stolz übernahm er die Urkunde „Robert Badi hat an einem 15tägigen internationalen Seminar des KreisSpotBundes Osnabrück- Land teilgenommen und ist auf dem Weg zum Sportassistenten!

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Zeitungsbericht Mollseifen 2013 Teil 2

Schießen auf dem Olympia- Stützpunkt LangewieseMollseifen/ Altkreis Bersenbrück. „Gianluca- JKR- Zimmer 10; Enya- IGS- Zimmer 12; Amir- Campemoor- Zimmer 27; Anne- Lena- Paul- Moor- Schule- Zimmer 29; Lucie- Zirkusfamilie Anbau- Zimmer 35“, so halt es durch das Naturfreundehaus Mollseifen (Sauerland).

„Endlich die „Kleinen“ sind da!“ Sicher, im größten Bus der Firma Nieporte (Ankum), wurden aus dem Altkreis Bersenbrück und dem Landkreis Steinfurt die zukünftigen InderInnen, PeruanerInnen, ÄgypterInnen, RussenInnen und Deutsche ans Ziel gebracht (Wir berichteten!).

Immer zur gleichen Zeit, Ende Januar, Anfang Februar, wird es lebendig im tief verschneiten Walddorf nahe Winterberg.

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"Ananas Banane Ananas..Kiwi Kiwi..."

Mollseifen/ Altkreis Bersenbrück. „Ananas Banane Ananas…Kiwi Kiwi...“, tönt es lautstark, erst nacheinander im Chorgesang, danach mehrstimmig im Canon- Gesang aus dem Naturfreundehaus im tiefverschneiten Mollseifen (Sauerland).

Den Ehrenpräsidenten des hiesigen Heimatvereins hält es nicht mehr im Sessel; endlich, wie seit nunmehr zehn Jahren zur gleichen Zeit, belegen die JugendleiterInnen des „Zirkus der Kulturen“ aus den Landkreisen Osnabrück und Steinfurt nicht nur diese Herberge.

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Eine Schule verändert ein Dorf

Mosambik

Eine Schule verändert ein Dorf

In Mosambik geht es UNICEF mit der Aktion „Schulen für Afrika“ vor allem darum, Waisen und Mädchen in die Schule zu bringen. Die 14-jährige Esperança ist fest entschlossen, die Schule zu Ende zu bringen. Und sie setzt sich dafür ein, dass auch ihre Altersgenossinnen lernen können.

„Für Waisen ist es schwer, regelmäßig zur Schule zu kommen“, sagt Esperança Soul aus Mosambik. „Besonders die Mädchen haben oft nichts anzuziehen oder nicht einmal genug zu essen.“ Die 14-Jährige weiß, wovon sie spricht: Auch ihr Vater ist tot, die Mutter bringt die Familie allein durch. Sie braucht Esperanças Hilfe beim Wasserholen, bei der Betreuung der Geschwister und bei der Feldarbeit. Das kleine Maniok-Feld wirft kaum genug für alle ab.

Zur Schule zu gehen – das ist in Esperanças Heimat Maganja de Costa, einer der ärmsten Regionen Mosambiks, nicht selbstverständlich. In der Namurumo-Grundschule drängen sich bis zu 60 Schüler in einem Raum. Sie sitzen auf dem Lehmboden oder bringen sich Holzscheite zum Sitzen mit. Tische, Bänke oder ein Pult für den Lehrer gibt es nicht. Besonders die Mädchen verlassen die Schule oft vorzeitig: Ist das Verhältnis von Mädchen und Jungen bei der Einschulung noch ausgeglichen, erreichen nur zwei von drei Schülerinnen die fünfte Klasse. Doch vieles verändert sich bereits: Rund um den staubigen Innenhof der Schule sind einfache neue Klassenräume aus Lehmziegeln im Bau. Ihre Dächer sind aus Palmwedeln. Statt Fenstern gibt es kleine Öffnungen in den Wänden, durch die das Sonnenlicht fällt.

Der Schulbrunnen hilft dem ganzen Dorf
UNICEF und die Regierung von Mosambik teilen sich die Aufgaben: Den Schulbau selbst übernimmt das Bildungsministerium. UNICEF hilft beim Schulmaterial, bei der Verbesserung der Hygiene und der Lehrerausbildung. Aus dem von UNICEF gebohrten Schulbrunnen holen mittlerweile viele Familien aus dem Dorf ihr Wasser. Früher war ein trüber Fluss die einzige Wasserquelle. „Bei Sonnenaufgang laufe ich als erstes die 15 Minuten zum Brunnen“, sagt auch Esperança. „Danach gehe ich zum Unterricht.“ Verschmutztes Wasser und mangelnde Hygiene führen in der Region immer wieder zu Krankheiten und Todesfällen. Allein in diesem Jahr starben drei von Esperanças Mitschülern an den Folgen der Cholera.

Ein Schulkomitee aus rund 30 Freiwilligen setzt sich dafür ein, dass alle Kinder im Dorf regelmäßig zur Schule gehen. Geschult von UNICEF, besuchen sie Familien in Not und mobilisieren Hilfe. Die Helfer sorgen zum Beispiel dafür, dass benachteiligte Familien eine Armutsbescheinigung erhalten und so kostenlos Gesundheitsdienste in Anspruch nehmen können.

Auch Esperança macht im Schulkomitee mit, sie besucht regelmäßig sieben Familien. Die 14-Jährige glüht vor Stolz, wenn sie von ihrer ehrenamtlichen Arbeit erzählt: „Heute besuche ich eine 16-jährige Mitschülerin, die schwanger ist. Ich möchte, dass sie trotzdem weiter zur Schule geht.“ Esperança ist voller Energie - und sie überlegt, ob sie eines Tages noch mehr dafür tun kann, Mädchen eine gute Ausbildung zu ermöglichen. „Vielleicht werde ich später selbst Lehrerin, wer weiß?“, lacht das Mädchen.

Bildung in Indien

„Lasst mich in die Schule gehen“


„Die Mädchen in meinem Land wollen in die Schule gehen, aber viele Eltern lassen sie nicht. Sie sollen zu Hause arbeiten und am besten mit elf, zwölf Jahren heiraten. Warum sollen sie dann etwas lernen?“ Congress Kanwar spricht konzentriert und schnell. Ihre braunen Augen blitzen.
Congress  berichtet von ihrem schwierigen Kampf um Bildung und Selbstbewusstsein, ihrem Traum von einem selbst bestimmten Leben. Sie möchte, dass es andere Mädchen in ihrer Heimat einmal leichter haben.
Congress Kanwar lebt in dem kleinen Dorf Patlai im Distrikt Jahlawar, einer der ärmsten Regionen im indischen Bundesstaat Rajasthan. Ihr Zuhause ist eine einfache, weiß gekalkte Lehmhütte. Sie ist die jüngste unter sieben Geschwistern, sie hat drei Brüder und drei Schwestern. Es gibt zwar mittlerweile ein Radio im Dorf. Aber die meisten Menschen sind sehr arm. Weniger als 20 Prozent der Frauen können lesen und schreiben.
„Als meine drei Schwestern so alt waren wie ich jetzt, waren sie schon lange verheiratet“, erzählt Congress. Auch Ihr Leben schien vorgezeichnet. Sie lernte, sich um das Vieh zu kümmern, kochen und den Haushalt führen. Congress weinte, als sie erlebte, wie ihr Vater ihren Bruder zur Schule schickte und auch eine Freundin aus der Nachbarschaft eingeschult
wurde. Sie bettelte darum, mitzugehen. Doch ihre Eltern fürchteten, dass sie dann ihre Pflichten vernachlässigen würde. Auch würde sie später keine gute Ehefrau mehr sein.
Eines Tages,  da war sie elf, eröffnete in der Nähe ein Schulprojekt für Kinder, die nie eingeschult wurden und nun zu alt für die erste Klasse waren. Die Lehrer gingen von Haus zu Haus und versuchten, die Eltern zu überzeugen, ihre Töchter zum Unterricht zu schicken. „Meine Eltern wollten mich erst nicht gehen lassen. Dann habe ich versprochen, dass ich alle meine Aufgaben zu Hause weiter erledige. Schließlich ließen sie mich doch in die Schule.“
Bis zu ihrem elften Lebensjahr Jahren hatte Congress nur wenig mehr als ihre Familie und die engere Nachbarschaft kennen gelernt. Nun lernte sie lesen, schreiben und rechnen, erfuhr, dass Kinder und Erwachsene Rechte haben, die als Gesetze aufgeschrieben sind. Als ihre Klasse vor einigen Monaten eine Polizeistation besuchte, erfuhr sie, dass es eine Notrufnummer gibt, die auch Kinder anrufen können, wenn sie Hilfe brauchen.
„An diesem Tag saßen bei meiner Rückkehr nach Hause, mehrere Männer vor der Tür, die ich nicht kannte. Mein Vater erklärte mir, dass sie hier seien, damit sie mich kennen lernen können. Einer von ihnen sollte mich heiraten“. Congress war entsetzt. „Ich habe gesagt, dass man mit 13 nicht heiraten darf und dass ich die Notrufnummer der Polizei anrufen würde. Da sind die Männer aufgestanden und weggelaufen“.
Congress ist fest entschlossen, gegen alle Widerstände und Zweifel ihren Weg zu gehen. Sie sagt, ihre Eltern hätten jetzt endlich eingesehen, dass es ein Fehler war, sie nicht früher einzuschulen. Später will sie einmal Polizistin werden. „Damit ich zu den Leuten gehen kann, die ihre Töchter früh verheiraten, und dafür sorgen, dass sie bestraft werden.



Der indische Bundesstaat Rajasthan:
Der Bundesstaat Rajasthan mit rund 56,5 Millionen Menschen zählt zu den rückständigsten Regionen Indiens. Trockenheit und Wassermangel, eine zersplitterte Siedlungsstruktur und feudale Traditionen behindern die Entwicklung. Bis heute besuchen im Landesdurchschnitt weniger als 50 Prozent der Mädchen eine Grundschule.
UNICEF richtet in Rajasthan so genannten „alternativen Lernzentren“  ein, in denen Mädchen wie Congress Kanwar, unterrichtet werden. Allein in den vergangenen drei Jahren wurden 80 dieser so genannten „Prabhatshalas“ in abgelegenen Dörfern eröffnet. Hierzu wurden speziell weibliche Lehrkräfte ausgebildet und Lernutensilien bereitgestellt. Gleichzeitig wurden Eltern ermutigt, ihre Kinder zur Schule zu schicken.

Iman, aus Agypten

 

 

Iman wird selbständig

„Als wir nach Ain Helwan zogen, war mein Sohn ein Außenseiter“, erzählt Amal, eine junge Frau aus Kairo. Iman ist ein Kind mit Down-Syndrom. Weil er anders aussah und sich aus ihrer Sicht seltsam benahm, verspotteten ihn die Nachbarskinder. Zum Glück öffnete kurze Zeit später das Förderzentrum für Behinderte. Durch das regelmäßige Training  dort ist der Junge viel selbständiger geworden: „Für gesunde Kinder ist es nichts Besonderes, allein zur Toilette zu gehen“, so Amal. „Für Iman ist es jedes Mal eine Leistung.“
Das von UNICEF unterstützte Förderzentrum ist in Ägypten einzigartig. Es leistet nicht nur medizinische Hilfe, sondern setzt sich als Gemeindezentrum auch für die soziale Integration Behinderter ein. Geschulte Helfer leiten die Kurse und zeigen den Eltern, wie sie Anzeichen einer Behinderung frühzeitig erkennen und mildern können. Auch die Mutter der 12-jährigen Lubna fand hier Unterstützung. Ihre geistig behinderte Tochter schlug andere Kinder und konnte nicht  sprechen. Durch die regelmäßigen Besuche im Zentrum wurde Lubna bald ruhiger und schloss erste Freundschaften. „Früher konnte ich mit meiner Tochter nichts anfangen – jetzt bin ich stolz auf sie“, so ihre Mutter.

 

 

Lakshmi, 6 Jahre aus Indien

Sklaven der Baumwollfelder

Im indischen Bundesstaat Andhra Pradesh arbeiten rund 200.000 Kinder in der Baumwollproduktion – oft bis zu elf Stunden am Tag. UNICEF ermöglicht den Familien, ihre Kinder zur Schule statt zur Arbeit zu schicken. Besonders die Mädchen profitieren.

Lakshmi Boya war erst sechs Jahre alt, als ihr Vater sie zum Arbeiten auf eine Baumwollfarm gab. Anhaltende Dürre und der Ausfall mehrerer Ernten hatten die Familie aus einem Dorf im südlichen Indien in große Not gebracht. Die Eltern mussten sich mehrmals Geld leihen. Lakshmi sollte nun helfen, die Schulden in Höhe von umgerechnet 75 Euro abzutragen. In Andhra Pradesh, dem Zentrum der indischen Baumwollindustrie, arbeiten viele Mädchen wie sie als so genannte Schuldknechte, oft unter sklavenähnlichen Bedingungen. Während der Hochsaison werben Zwischenhändler sogar Mädchen aus weit entfernten Dörfern an.

Mit ihren sechs Jahren lief Lakshmi jeden Morgen mehrere Kilometer zur Arbeit. Auf den Feldern ihres Arbeitgebers musste sie die Baumwoll-Saaten untereinander kreuzen – eine mühevolle und wegen der verwendeten Pestizide gefährliche Handarbeit. Das Mädchen arbeitete täglich zehn, elf Stunden auf dem Feld, unter sengender Sonne. Abends war Lakshmi oft so müde, dass sie ohne Abendessen einschlief.

Doch der Schuldenberg der Familie wurde kaum geringer. Ihr Vater suchte Zuflucht im Alkohol. Nachdem auch die nächste Ernte ausfiel, nahm er sich das Leben. Er trank Pflanzenschutzmittel: In den Baumwollregionen Indiens haben in den letzten Jahren immer öfter verarmte, verzweifelte Kleinbauern auf diese Art ihr Leben beendet. Lakshmis Mutter Shakuntalamma stand jetzt mit vier Kindern ganz allein da. Erst als sie von einem von UNICEF unterstützten Programm gegen ausbeuterische Kinderarbeit hörte, hatte sie wieder Hoffnung, etwas für ihre Kinder tun zu können. Heute ist ihre Tochter Lakshmi zwölf Jahre alt – und hat gerade eine wichtige Prüfung bestanden. Das Mädchen ist stolz auf seine neuen Schulbücher und möchte am liebsten selbst Lehrerin werden. Die UNICEF-Initiative in der Baumwollregion soll möglichst jedem Kind den Schulbesuch ermöglichen. UNICEF hilft deshalb in 100 Dörfern, die Schulen besser auszustatten und die Lehrer als Verbündete im Kampf gegen die ausbeuterischen und schlimmsten Formen der Kinderarbeit zu gewinnen. Kinder aus armen Familien erhalten kostenlos Bücher, Hefte, Stifte und Schuluniformen.

 

Damit die Familien langfristig auf die Mitarbeit ihrer Kinder verzichten können, hilft UNICEF bei der Gründung von Dorfkomitees. Besonders die Frauen suchen hier gemeinsam nach Möglichkeiten, um ihren Kindern den Unterricht zu ermöglichen. UNICEF unterstützt die Komiteemitglieder bei der Suche nach neuen Einkommensquellen. So informiert UNICEF die Frauen darüber, wie sie zinsgünstige Kleinkredite in Anspruch nehmen oder eine kleine Genossenschaft gründen können. Bei den Treffen erfahren viele Dorfbewohner zum ersten Mal, dass auch sie Rechte haben und sich bei Fällen von Ausbeutung wehren können.

 

„UNICEF hat Licht in meine Familie gebracht“, sagt einer der Väter, dessen Familie an dem Programm teilnahm. „Meine Tochter kann zur Schule gehen – und ich bin sehr stolz auf sie!“ Bue

 

Unicef Nachrichten Nr. 3/2007

Leila,6 Jahre aus Russland

Dem Krieg ein paar Stunden entrinnen

 Leila kennt bisher nur die Zeltschule im Flüchtlingslager. Die Sechsjährige kann zwar noch nicht lesen oder schreiben, aber sie hört gerne den Geschichten zu, die der Lehrer erzählt. Das Mädchen lebt mit seiner Tante und zwei Cousins im Lager Logowats im Osten Inguschetiens. Ihr Zelt teilen sie sich mit weiteren zwölf Flüchtlingen. Leila beklagt sich nicht, dass sie keine Winterschuhe hat. Viel schlimmer ist, dass ihre Eltern nicht da sind. An ihren Vater kann sie sich kaum erinnern, er starb bereits vor Jahren im ersten Tschetschenien-Krieg. Das Bild ihrer Mutter aber hat Leila gut vor Augen – ihr Foto hält sie fest umklammert. Oft fragt sie ihre Tante, wann ihre Mutter wiederkommt. Leila weiß nicht, dass ihre Mutter vor Monaten von Heckenschützen in Grosny getötet wurde. Sie sehnt sich nach ihr und wartet. Nur die Schule und das Spiel mit ihren Klassenkameraden bieten etwas Ablenkung.
„Viele Flüchtlingskinder leiden unter Ess- und Schlafstörungen“, sagt die Psychologin Lamara Umarowa. „Die Kinder sind so traumatisiert, dass sie sich verstecken, sobald sie einen Hubschrauber hören.“ Die Psychologin leitet im Flüchtlingslager Sputnik nahe der Grenze ein Projekt, das auch von UNICEF unterstützt wird. Hier leben 8.000 Flüchtlinge, die Hälfte davon sind Kinder. Zwölf Psychologen kümmern sich um die Kinder und Frauen, auch freiwillige Helfer arbeiten mit. Lamara Umarowa zeigt Bilder der Kinder: „Ein Mädchen malte, wie es sich mit Familie und Nachbarn in Kellern vor den drohenden Luftangriffen in Grosny versteckte. Nach drei Stunden wollten die Menschen nicht länger warten und rannten in ihre Häuser zurück. In diesem Moment gerieten sie in einen Bombenhagel, bei dem viele starben.“ Um die schrecklichen Erinnerungen zu verarbeiten ist es am wichtigsten, dass die Kinder wieder lernen zu spielen und zu lachen. Deshalb malen und singen die Lehrer viel mit ihren Klassen. UNICEF hat Spielzeug, Bälle und Volleyballnetze verteilt – für die Mädchen und Jungen die Chance, den Kriegserinnerungen für ein paar Stunden zu entrinnen.

Rosa,10 Jahre aus Peru

Kinderarbeit in Peru

Rosas Gesicht ist schmutzverschmiert. Schweißtropfen rinnen ihr über die Stirn und verschleiern ihre müden Augen. Die Hitze ist unerträglich, in der Luft liegt der beißende Geruch von verfaultem Obst, verrottendem Fleisch und Fäkalien. Geier kreisen am Himmel:  Hier wird täglich der Müll einer Millionenstadt abgeladen.  Mit dem Arm wischt  sich das Mädchen die Stirn ab, der Träger ihres viel zu großen  Tops, das an jeder 16-Jährigen sexy aussehen würde, verrutscht. Rosa greift nach einem der großen Plastiksäcke und beginnt mit bloßen Händen in dem Dreck zu ihren Füßen zu wühlen. Ihre verklebte Hand zieht eine halbverfaulte Orange aus dem Abfallberg. Sie reicht die triefende Frucht ihrem kleinen Bruder Jonathan, der beginnt, sie mit dem Hunger der Verzweiflung auszusaugen.

Rosa ist zehn Jahre alt, ihr Bruder fünf. Jeden morgen, an sieben tagen in der Woche kommen die beiden Kinder mit ihren Eltern und ihrem Onkel gegen halb acht hierher, zur Müllhalde am Stadtrand von Trujillo, im Norden von Peru, knapp 600 Kilometer von Lima entfernt. Ein Ort der den unglaublichen Namen “El Milagro”, das Wunder, trägt.

Gemeinsam sammelt die Familie Papier, Flaschen und Plastikreste, die dann an Zwischenhändler zur Weiterverwertung verkauft. 10 Centimos (3 Cent) gibt es pro Kilo Material – der Gegenwert von einem Brötchen. 10 Centimos, um sich täglich der Gefahr einer Infektion auszusetzen, um jeden Tag müde und schmutzig zu sein nach dem harten Konkurrenzkampf unter den rund 400 “Kollegen”, von denen gut die Hälfte unter 14 Jahren ist. 10 Centimos, um sein Leben  in diesem bestialischen Gestank zu verbringen und in dem Abfall einer Gesellschaft zu wühlen, die so arm ist, dass sie ohnehin nichts zu verschenken hat.

“Die Wagen kommen!” ertönt der Schrei der größeren Jungs. Sie sind die Regenten hier innerhalb des wie eine Mafia organisierten Systems. Mit ihren langen dreizackigen Hacken wühlen sie nicht nur die Müllberge durch, sondern bestimmen auch die klar definierte Rangordnung der verschiedenen Familienclans auf der städtischen Müllhalde. Wer nicht pariert, kann schon mal ein Auge verlieren. Und wer will das schon riskieren, in einem Land, mit einer geschätzten Arbeitslosigkeit von 80 Prozent?

Staub wirbelt auf, als die Laster aus der Innenstadt heranbrausen, scharf wenden und ohne sich um die Menschenmassen zu schreien, zurücksetzen. “Im letzten Jahr ist hier ein Junge überfahren worden”, erzähl Rosa ungerührt, während sich ihre Haut langsam mit der sinkenden Staubschicht überzieht. Die großen Jungs sind nach vorne gestürmt, während der Laster sein verwesendes Gut ausspuckt. Ihre Gesichter sind mit T-Shirts verhüllt, um sich wenigstens leidlich vor dem Gestank zu schützen, sie drängeln und schubsen sich, um die besten Plätze zu ergattern, die ersten in diesem gnadenlosen Konkurrenzkampf zu sein

“An guten Tagen kommen schon so um die 12 Soles zusammen”, behauptet Rosas Vater. Aber gute Tage gibt es eher selten, die fünfköpfige Familien kann sich inzwischen freuen, wenn sie auf 4 bis 5 Soles (1,20 bis 1,50 €) kommt – und liegt damit noch unter dem ohnehin niedrig bemessenen Warenkorb einer peruanischen Durchschnittsfamilie, der bei 2 Soles (60 Cent) pro Kopf angesetzt wird. Highlights gibt es selten. Rosas Vater zeigt auf seine zerkratzte Uhr, deren Band halb zerrissen ist: “Die habe ich vor zwei Jahren gefunden und sie funktioniert immer noch”, strahlt er.

Rosa und Jonathan sind in der Menge verschwunden. Im Gegensatz zu älteren Kindern arbeite das Mädchen nicht mit einer Hacke oder Handschuhen, sondern sucht die wenigen Schätze an diesem furchtbaren Ort mit bloßen Händen. Das abgehackte Bein eines Esels, ein Haufen übelriechendes Gemüse, zerfallene Kleidungsstücke, die erbärmlich stinken – all das schiebt sie zur Seite, um darunter ein Stückchen Pappe hervorzuziehen. “Hier findet man auch manchmal Föten von den illegalen Abreibungen”, zieht sie die Ekelschraube weiter an und Lächelt zum ersten Mal schüchtern.

 Zwei Stunden lang kommen Laster um Laster. Die Mittagshitze macht schwindelig, der Geruch von Fäkalien und vermoderten Lebensmitteln raubt einem schier den Atem. Immer wieder wirbeln Stau, Dreck und Kleinteile in stinkenden Wolken hoch, wenn die Wagen der Stadtreinigung den Unrat auskippen. Kinder, Jugendliche und Erwachsene drängeln sich um die neu angelieferten Berge, eine Mutter gibt ihrem Kind die Brust, während sie am Boden wühlt, Hunde schnappen nach suchenden Händen, die Geier haben sich längst am Boden niedergelassen und ihren Platz n der Hackordnung erobert.

Dann herrscht plötzlich Stille. Der letzte Wagen ist weg. Rosa ist ebenfalls verschwunden. “Sie ist zur Schule gegangene, das macht sie immer am Nachmittag”, behauptete ihr Vater, während er die Fundsachen auf eine wackelige Eselskarre lädt, um sie am Stadtrand zu verkaufen. Der Arbeitstag auf der Müllhalde ist vorbei. Rosas Schule liegt in “La Esperanza”, wo sie auch wohnt,  in einem verarmen Stadtteil von Trujillo, wo die Straßen ungeteert sind und tiefe Löcher aufweisen, wo die Häuser aus Blech, löcherigem Holz und Stoff zusammengehalten werden. La Esperanza heißt Hoffnung.

Britta Lippold

Venecias, 12 Jahre aus Mosambik

Venecias Traum: Eine AIDS-Waise erzählt


“Ich finde es nicht gerecht, dass mein Bruder nicht mithelfen will, weil er meint, dass er ein Mann ist”, sagt Venecia Vasco. Das sind für die schüchterne Zwölfjährige deutliche Worte, denn sonst berichtet sie eher klaglos über ihren Alltag. Dabei könnte sie gut Hilfe gebrauchen. ”Um 6 stehe ich auf und fege, dann muss ich Wasser und Holz holen, Geschirr spülen, Wäsche waschen und kochen”, erzählt Venecia, die mit ihrem zehnjährigen Bruder und drei Cousinen bei der Großmutter in Cachembe wohnt, etwa eine Autostunde von der mosambikanischen Provinzhauptstadt Tete entfernt.

Nachmittags kommen für Venecia dann die drei schönsten Stunden des Tages: Sie geht zur Schule. ”Portugiesisch ist mein Lieblingsfach”, sagt sie mit leuchtenden Augen. Venecia hat Glück, dass sie weiter zur Schule gehen kann. Denn ihre Großmutter Judite Botao konnte nicht das Geld für die Einschreibgebühr von gut einem Euro pro Kind, sowie für Hefte und Stifte für ihre fünf Enkelkinder aufbringen. Die Gemeinde hat die 68-Jährige mit der Organisation
HelpAge zusammengebracht. Die kleine Organisation kümmert sich mit Unterstützung von UNICEF in Cachembe darum, dass Waisenkinder nicht die Schule abbrechen müssen.

Venecia ist eine von 409 Waisen in dem 3.000-Seelen-Dorf, die mit ihren Großeltern zusammenleben. Venecias Eltern starben bereits vor sieben Jahren. Aber darüber will sie lieber nicht sprechen, die Gegenwart ist schon schwierig genug. Die Provinz Tete, im Korridor zwischen Simbabwe, Sambia und Malawi, liegt mit einer HIV-Ansteckungsrate von 17 Prozent deutlich über dem Landesdurchschnitt von 13 Prozent. Die dramatischen Folgen der Epidemie werden durch die seit zwei Jahren herrschende Trockenheit noch verschärft. Seit vier Monaten hat es in Cachembe nicht mehr geregnet. Mehr als die Hälfte der Haushalte kann ohne Nahrungsmittelhilfe nicht überleben.

Die Dürre und die Aids-Epidemie treffen ein Land, in dem 70 Prozent der Bevölkerung unter der Armutsgrenze von 40 US-Cent am Tag leben. Fast die Hälfte der mosambikanischen Kinder unter fünf Jahren ist chronisch mangelernährt. Schätzungsweise 300.000 Kinder haben bereits einen oder beide Elternteile durch Aids verloren. Viele dieser Waisen können nicht zur Schule gehen, weil sie auf den Feldern arbeiten müssen oder weil niemand da ist, der sie zur Schule schickt. HelpAge hat – gefördert von UNICEF – seit 2002 im Bezirk Changara schon 982 Waisenkinder wieder in die Schule integriert. Damit diese besonders gefährdeten Kinder in den verstreut liegenden Dörfern entdeckt werden, hat HelpAge bisher 50 ortsansässige Freiwillige zu Gemeindehelfern fortgebildet.

Venecia ist stolz. Trotz ihrer schwierigen Lebensumstände wird sie im Dezember die sechste Klasse abschließen. Eine beachtliche Leistung angesichts ihres harten Alltags. Jede Minute, die ihr für sich selbst noch bleibt nutzt sie, um mit ihrer Freundin Cherifa zu reden, vor allem über den Unterricht und ihren Traumberuf: Lehrerin.

Nelinha, 9 Jahre aus Mosambik

 

”Ich mag alles, was in den Büchern steht”, sagt Nelinha Denis. Bisher kennt sie das allerdings nur aus den Erzählungen der Lehrerin, weil es mit dem Lesen bei der Neunjährigen noch etwas hapert. Kein Wunder, denn zu Hause spricht sie Nhungue, eine der Landessprachen in Mosambik, die Bücher sind aber alle auf Portugiesisch.

Außerdem erledigt Nelinha neben der Schule fast einen Vollzeitjob als Hausfrau und Bäuerin. Ihre 65-jährige Großmutter Julia Joao hat nicht mehr genug Kraft, um allein auf dem familieneigenen Feld, der Machamba, zu arbeiten. Immer mehr muss Nelinha übernehmen, neben den traditionellen Aufgaben der Mädchen wie Wasser und Holz holen und Wäsche waschen. Da bleibt ihr nur selten Zeit, um Bata zu spielen, ein Hüpfspiel mit in den Sand gezeichneten Kästchen und einem Stein.

Nelinhas Vater ist schon vor fünf Jahren gestorben. Damals brachten Nachbarn das Mädchen und ihren Bruder zur Großmutter nach Cachembe, etwa eine Autostunde von der Provinzhauptstadt Tete entfernt. ”Ich weiß nicht, wo meine Tochter ist, ob sie noch lebt oder nicht”, sagt Julia Joao resigniert, während Nelinha stumm zur Erde blickt.

Vor kurzem machte die Gemeinde Sozialarbeiter der Organisation HelpAge auf die Familie aufmerksam. Gefördert von UNICEF konnte HelpAge Nelinhas Großmutter dabei helfen, von der Einschreibgebühr für die Schule von gut einem Euro pro Kind befreit zu werden. Dazu müssen die Familien eine Armutsbescheinigung beantragen; ein bürokratischer Vorgang, den die meisten Großeltern schon deshalb nicht bewältigen können, weil sie kein Portugiesisch sprechen. Außerdem bekam Nelinha Hefte und Bleistifte gestellt. In den vergangenen zwei Jahren hat HelpAge – unterstützt von UNICEF – im Bezirk Changara, zu dem auch Cachembe gehört, bereits 50 Freiwillige fortgebildet, damit sie Familien in Not identifizieren und die Gemeinden dabei unterstützen können, mit der wachsenden Zahl von elternlosen Haushalten fertig zu werden.

Denn Nelinha ist nur eine von 409 Waisen in der 3.000-Seelen-Gemeinde Cachembe, die bei den Großeltern leben. Viele der Kinder haben ihre Mutter oder beide Eltern durch Aids verloren. Die Provinz Tete, im Korridor zwischen Simbabwe, Sambia und Malawi, liegt mit einer HIV-Ansteckungsrate von 17 Prozent deutlich über dem Landesdurchschnitt von 13 Prozent. Vor diesem Hintergrund trifft die seit zwei Jahren herrschende Trockenheit die Menschen besonders hart.

Die Bewohner in Cachembe kommen ins Grübeln, wenn sie nach dem letzten Regen gefragt werden und einigen sich dann auf März. Das war aber für die letzte Ernte im April/Mai zu spät. Unter den Bedingungen der Dürre ist es schon für Familien mit einer gesunden Elterngeneration schwierig, den Feldern genug abzuringen. Für Haushalte, in denen Kinder mit ihren Großeltern oder ganz ohne Erwachsene leben, hat sich die Situation in den vergangenen beiden Jahren dramatisch verschlimmert. In Cachembe sind mehr als die Hälfte der Haushalte auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Insgesamt benötigen in Mosambik rund 650.000 Menschen die regelmäßigen Hilfslieferungen.

Die Dürre und die Aids-Epidemie treffen ein Land, in dem 70 Prozent der Bevölkerung unter der Armutsgrenze von 40 US-Cent am Tag leben. Mehr als 40 Prozent der mosambikanischen Kinder unter fünf Jahren sind chronisch mangelernährt. Schätzungsweise 300.000 Kinder haben bereits einen oder beide Elternteile durch HIV/Aids verloren. Viele dieser Waisen können nicht zur Schule gehen, weil sie auf den Feldern arbeiten müssen oder weil niemand da ist, der sich um den Schulbesuch kümmert.
Seit Beginn ihres Engagements im Bezirk Changara vor zwei Jahren konnte die Organisation HelpAge – gefördert von UNICEF – schon 982 Waisen wieder in die Schule integrieren.

Nur 60 Prozent der schulpflichtigen Kinder in Mosambik werden überhaupt eingeschult und nur ein Teil von ihnen schafft den ersten Grundschulabschluss nach der fünften Klasse. Nelinha könnte das gelingen, wenn sie weiterhin genug Unterstützung bekommt. Dann kann sie als nächstes Lesen lernen und vielleicht eines Tages ihren Traum verwirklichen und selbst Lehrerin werden. “Dann verdiene ich genug Geld, um es meiner Großmutter zu geben”, sagt sie. Und nach kurzem Nachdenken: “Vielleicht habe ich ja trotzdem genug Zeit und kann sogar noch Bata spielen.”

So hilft UNICEF in Mosambik

UNICEF sorgt dafür, dass die Waisen in Mosambik weiter zur Schule gehen können. In den von Aids und Dürre heimgesuchten Gebieten organisiert UNICEF zudem

- eine systematische Überprüfung des Ernährungszustandes und Verteilung von angereicherter Zusatznahrung,
  um lebensbedrohliche akute Mangelernährung zu vermeiden;

- Brunnenbau und -sanierung, um den Zugang zu sicherem Trinkwasser zu verbessern. So wird die Gefahr von
  Durchfallerkrankungen verringert und insbesondere Mädchen verlieren weniger Zeit beim Wasser holen;

- Impfkampagnen und die Ausgabe von Vitamin A, um Epidemien wie Masern zu verhindern und die geschwächten Kinder vor
  anderen Krankheiten zu schützen;

- die Betreuung von HIV-Infizierten und Aidskranken und deren Familien sowie breit angelegte Aids-Aufklärungskampagnen.

So können Sie helfen:

Für 16 Euro kann UNICEF ein Kind ein Jahr lang mit Schulmaterial versorgen.

Für 50 Euro kann UNICEF ein Fahrrad anschaffen, mit dem die freiwilligen Gemeindehelfer auch abgelegene Gegenden erreichen können, um die Waisen zu identifizieren und Unterstützung zu organisieren.