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Internationale Begegnung: Kinderrechte sind auch Menschenrechte – Weltweit

1. Hilfe WorkshopEinmalig in Deutschland Russen/innen aus der Region Perm (Ural), irakische und syrische Flüchtlinge der IGS Fürstenau und deutsche Teilnehmer/innen aus verschiedenen
schulischen und außerschulischen Bildungseinrichtungen befassen sich während einer internationalen Bildungsmaßnahme auf dem Jugendzeltplatz in Aslage/Ankum mit den Krisenherden dieser Erde.


Ihr Motto nicht nur „Wir bewegen Jugend, Jugend bewegt Gesellschaft!“ sondern insbesondere unter anderem auch „Kinderrechte sind auch Menschenrechte-Weltweit!“ Zurzeit ist man im Vorlauf dabei, Deutsche, Araber/innen und Russen/innen, sich auf die Aufnahme der Schüler/innen des 5.ten bis 7.ten Jahrgang der IGS-Fürstenau vorzubereiten.

Auch die Inklusionsarbeit steht dabei im Vordergrund: „Die Menschenwürde ist unantastbar- Weltweit- Ganz gleich mit welchen Einschränkungen man das Licht auf der „Mutter Erde erblickt hat!“ Ein Motto dieses Projektes.
Neun Workshops und fünf LänderPaarGruppenFamiliensollen demnächst ca. 70 Teilnehmer/innen, jung und alt, dieses Projektes wählen können. Die Kooperation mit den ansässigen Institutionen steht bei den Workshops dabei im Vordergrund. Klaus Hoffmeyer von den Alfhausenern Maltesern vermittelt seiner Workshopgruppe Themender Ersten Hilfe, Wiebke Jösting  vom Umwelt Lernstandort Haseniederung aus Alfhausen/Rieste erklärtin Ihrer Gruppe, wie man das Gewässer chemisch und biologisch untersucht, um die Gewässergüte zu bestimmen und Jana Dietrich zusammen mit Felix Moormann vom Musikverein Ankum/Nortrup entwickeln musikalisch mit Ihrer Percussionsgruppe kleine Musikperformance .
Fünf LänderGruppenPaarFamilien können die Teilnehmer/innen wählen, Deutsche, Russen/innen und Araber/innen. Jahrgangübergreifend beschäftigten sie sich mit den Schicksalen von Familien aus diesen Ländern: Äthiopien(Afrika)/Deutschland, Syrien/Deutschland, Israel/Palästina, Pakistan/Österreich, USA/Greenpeace/Zirkus der Kulturen.

Als zukünftige UNICEF – JuniorBotschafter/innen beschäftigten sie sich u.a. mit den Materialien der „Gesellschaft für bedrohte Bevölker“ aus Göttingen intensiv mit den Krisenherden dieser Erde, weltweit. So z.B. die Ländergruppe Israel/Palästina. Hier soll die Fortsetzung der Geschichte der beiden Familien aus Israel und Palästina aus dem Russland- und Sommerlagerprojekt 2015 vorgetragen werden, die ihre Männer/Väter im letzen Krieg verloren hatten, den Kontakt aber weiterhin pflegen. Der unterirdische Graben zwischen den beiden Ländern wurde bisher nicht entdeckt. Sie haben in diesem Jahr (Sommer- und Russlandprojekt) eine UNICEF Gruppe für beide Staaten gegründet. Sie proben in Israel und Palästina ein Theaterstück „Spielt lieber Frieden“ frei nach Leo Tolstoi. Auch die Klimaveränderungen dieser Erde stehen im Mittelpunkt.

Wir sind gut vorbereitet „so unisono Michael Stuckenberg, Katja Zur Lienen und Hanna Milius (alle IGS-Fürstenau). Auch Alena Petrova, Lehrerin aus der Schule 83 in Perm/Uran, ist stolz auf Ihre Leistung: „Ich habe nicht nur meine Deutschkenntnisse erweitert, sondern auch durch das abverlangte Engagement, Flexibilität und Kreativität dazu gewonnen und so viele neue deutsche und arabische Freunde gefunden. So können wir gemeinsam unsere „Kleinen“ von der IGS-Fürstenau in den Workshops und in den LänderPaarGruppenFamilien betreuen.


Lest hierzu auch den Artikel auf Klartext: LINK

Ländergruppenarbeit im Gemeinschaftszelt Zirkus der Kulturen