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Timetable D.Q. aus Heeke

Timetable D.Q. aus Heeke

Axel Peter Heinz Klose

Geb. am 29.01.1941 in Göttingen

Wurzeln:

  1. Mütterlicherseits: Fürstenwalde- Brandenburg (ehemals DDR)
  2. Väterlicherseits: Oberwiesenthal- Niederschlesien (heute Polen)

75 Jahre sein Lebenswerk

„Wir bewegen Jugend- Jugend bewegt Gesellschaft“

„Wir müssen zu den alten Lehren zurückkehren, wenn wir…

…die Natur noch retten wollen“ (Seattle; Indianerhäuptling)

Die Lebensetappen:

  • Kriegs- und Nachkriegszeit
  • Zeitsoldat- Studium
  • Lehrer in Sögel/ Hümmling
  • Lehrer in Fürstenau an der IGS
  • Ein Leben im „Unruhestand“

29 Jahre Verein für Natursport und Kunst Hase- Ems e.V. àGründer und 1.

               Vorsitzender

17 Jahre Zirkus der Kulturen- Die Schule der besonderen Art

16 Jahre Deutsch- Russische- Freundschaft

11 Jahre gelebte Inklusion- vorsichtig herantastend

 

 

 

  • Kriegs- und Nachkriegszeit

1945:

  • Der Vater geht als Oberstleutnant und Kommandeur des 82- Infanterie- Regiments in Göttingen beim Engländer in Gefangenschaft
  • Prägend für Bruder und Schwester in den Nachkriegsjahren der Überlebenskampf mit der Mutter
  • Prägend auch der Entnazifizierungsprozess des Vaters
  • Prägend auch der frühe Tod der Mutter; Schwester blieb im siebten Schuljahr und Bruder im neunten Schuljahr „sitzen“!
  • Familienersatz für den Bruder die Mitgliedschaft im Stamm „Adlerhorde“ des Bundes Deutscher Pfadfinder

àSein Pfadfindername „Feu“ (Feuer); er war schon als achtjähriger in der Lage auch ein Feuer mit nassem Holz anzuzünden! Auch noch heute beheizt er sein Haus mit einem Holzfeuer!

  • Bis 1960 in jeder freien Minute in Deutschland und in Europa mit den Pfadfindern zu Fuß, mit der Bahn oder mit dem Fahrrad unterwegs!
  • Zeitsoldat- Studium

1960- 1972:

  • Zwölf Jahre Zeitsoldat im Panzergrenadier Bataillon 332 in Fürstenau
  • In dieser Zeit auch Vertrauensmann der Unteroffiziere des gesamten Bataillons; Einsatz für die Rechte nicht nur der Unteroffiziere
  • Höhepunkt eine Fahrt mit seinem Panzergrenadier- Zug als Feldwebel für eine Woche nach Berlin bei den dortigen freien Pfadfindern auch in enger Verbindung mit den Eltern seiner Soldaten (Anlage 1)
  • Als Oberfeldwebel nach 12 Jahren entlassen worden
  • In Reserveübungen, dann schon als Lehrer, die Fortsetzung seiner militärischen Lehrgänge als Offizier und Kommandeur eines Jägerbataillons als Major der Reserve.

Ereignisse während seiner Dienstzeit als Zeitsoldat:

  1. 1964: Heirat; 2 Kinder aus erster Ehe
  2. 1962:Mitbegründer des Pfadfinderstammens „Armin“ in Fürstenau; ein Verein der noch heute besteht.
  3. 2016: Es ist ein gemeinsames Sommerprojekt mit dem Netzwerk „Zirkus der Kulturen“ auf dem Jugendzeltplatz in Ankum geplant
  4. Im Urlaub mit den Pfadfindern in ganz Deutschland und Europa unterwegs (mit dem Fahrrad, der Bahn oder zu Fuß) (Anlage2)
  5. Für drei Jahre auch Vorsitzender der DLRG- Fürstenau. In dieser Zeit wird auch ein Lehrgang zum Erreichen des Lehrerscheins für die Rettungsschwimmausbildung in der 4. Kompanie des Bataillons durchgeführt (Anlage 3)
  6. Viele Wochenendtouren zu Fuß und im Kajak mit seinen Unteroffizierskollegen einschließlich der Familienmitgliedern durchgeführt

Studium

1973- 1975: Studium an der Pädagogischen Hochschule in Münster

  • Fächerkombination: Sport- Mathematik und Geschichte/Politik
  • Drei Jahre ein Leben im Wohnwagen auf einem Campingplatz in Greven
  • Mitglied im ASTA; Mitorganisator verschiedener Sportgroßprojekte in Münster
  • Ausbildung von Sportstudenten/innen im Kajak und Rudern
  • Wissenschaftliche Arbeit mit einem Professor „Zur Integration von „Gastarbeitern“ in NRW“ im Auftrag des westfälischen Fußballverbandes
  • Abschluss des Studiums mit Auszeichnung
  • Lehrer in Sögel/ Hümmling

1975- 1981: Als Grund- und Hauptschullehrer erst am Gymnasium u.a. als Fachleiter Sport tätig, danach an der Realschule in Sögel und auch parallel dann als pädagogischer Seminarleiter für Grund- und HauptschullehrerInnen in der zweiten Ausbildungsphase verantwortlich

  • Mitglied im Sportverein Sigiltra Sögel, dort tätig als

(1) Leichtathletik- Trainer und (2) Handballtrainer

  • Aktion: Neugründung einer Leitathletikgruppe; Informationsgang durch alle Haushalte
  • Von Null auf Hundert: Training in allen Altersklassen
  • 1978-1979:Gründung einer Leichtathletik- Gemeinschaft Hümmling aus allen Mitgliedsvereinen der Umgebung (Anlage 4)
  • Innerhalb von fünf Jahren zweitstärkste - vom Leistungsniveau gesehen - Leichtathletikgruppe nach dem OSC im Bezirk Weser- Ems
  • Erfolgreiche Handballmannschaft der Frauen und Männer
  • Aufstieg der Frauenmannschaft bis in die Landesliga
  • Erfolge mit den Leichtathleten auf Landes- und Bundesebene
  • Kein einfacher Abschied von der LGH in Sögel; die von ihm ausgebildeten ÜbungsleiterInnen in den Dörfern setzten die Ausbildung in ihrem Orten eigenständig fort!!
  • Lehrer in Fürstenau an der IGS (Anlage 5)
  • 1981: Herr Klose kommt als Freizeitleiter an die IGS- Fürstenau
  • Seit 1981 trainieren und starten auch die Sögeler Leistungssportler/innen für den Bersenbrücker Leichtathletik-Kreis. Die Breitensportausbildung in der Leichtathletik Sparte der Spielvereinigung Fürstenau wird aktiviert (Anlage 6)
  • 1981- 1987: Die erste Schülergeneration „Von Nullbock auf Hundert“ oder „Sport und Umwelt- Umwelt ist noch mehr- Sport und Kunst z.B.“ (Beuys)
  • 1983: Gründung der „IGS- Wassersportgruppe“ als Mitgliedssparte der Spielvereinigung Fürstenau
  • 1984- 1987: Im Freizeitbereich der IGS- Fürstenau wird das Kooperationsmodell „Schule und Verein“ entwickelt.
  • 1986-1987: „Da läuft was ab“ – Dritter Platz beim von der dsj ausgeschriebenen Wettbewerb (Anlage 7)
  • 1987: -   Gründungsjahr des Vereins für Natursport und Kunst Hase- Ems e.V.
  • Das Kooperationsmodell „Schule und Verein“ wird veröffentlicht:
  • KM- Niedersachsen
  • Reg. im Land Niedersachsen
  • LSB/DSB

                             Von den Institutionen werden Dankesschreiben erhalten - 1996

                               veröffentlichen KM/Nds. und LSB ihr Konzept „Schule und Verein“;

                               beinahe identisch mit dem IGS- Konzept

  • 1983: Erste Juleicaausbildung an der Schule. Hoher Besuch vom LSB am Prüfungstag. Die Absolventen gestalten einen „Tag der offenen Schule“! Seit diesem Tag darf man die Juleicaausbildung in Eigenregie gestalten!!
  • 1987- 1993: Die zweite Schülergeneration
  • unter dem Motto „Wo das Leben aufhört, beginnt das Überleben“
  • Entwicklung des Konzeptes MOBILES PROJEKTLAGER ARGO, kurz MPL- ARGO, den griechischen „Argonauten“ nachempfunden. (Anlage 8)
  • Einmalig in Deutschland im Rahmen des Modells…

  

         …SCHULE UND VEREIN UND…

                              

Das gesamte Equipment lagert bei verschiedenen außerschulischen und schulischen Bildungseinrichtungen und kann von diesen kostenlos genutzt und ausgeliehen werden.

So z.B.:                -     Skilanglaufausrüstung: Naturfreundehaus Mollseifen

                             -   Umweltausrüstung: Umweltlernstandort „Haseniederung“ Alfhausen

  • Kajaks: DLRG- Bersenbrück
  • Musikausrüstung: u.a. Marienstift Schwagstorf
  • Zirkusausrüstung: u.a. Paul- Moor- Schule Bersenbrück
  • v.a.m.
  • Aktiver Einsatz für den Umweltschutz; 200 Obstbäume werden gepflanzt und gepflegt in der Region Alfhausen/ Heeke
  • 1993: Beginn einer zweiten Ehe. Zwei Kinder aus zweiter Ehe. Alle vier Kinder unterstützen den Vater wenn möglich in den entsprechenden Projekten.
  • 1993- 1999: Die dritte Schülergeneration „Wir müssen zu den alten Lehren zurückkehren, … z.B. wenn wir die Natur noch retten wollen“ (Anlage 9)
  • 1995: Einmarsch der Slaven in Flecken Zechlin. Gemeinsames Umweltprojekt von Schüler/innen aus Flecken Zechlin und Fürstenau. (Anlage 10)
  • 1996: Sparkassenwettbewerb: „Zeit für Umwelt und Natur“
  • ab 2000: Entwicklung des internationalen Netzwerkes „Zirkus der Kulturen“ im Rahmen unseres Modells SCHULE UND VEREIN (Anlage 11)
  • 2003 erhält die IGS aus der Hand des Ministerpräsidenten Ch. Wulff den Siegerpreis „Juleicafreundliches Niedersachsen“
  • Ein Leben im „Unruhestand“ (Anlage 12)


Die vierte Generation (ab 1999): „Zirkus der Kulturen- Ein Plädoyer für das Ehrenamt“

2000 : Kulturvertrag zwischen dem Land Niedersachsen und der Region Perm.

           àGründungsjahr des Netzwerkes „Zirkus der Kulturen“ (Z.d.K.)! (Anlage 13)

2001: Der erste Austausch in Russland: 18 Jugendliche mit Lehrer der IGS-Fürstenau in einem

           Umweltseminar der damals noch PSTU in Kochlovka in der Region Perm.

           àMan sucht und findet auch einen russischen Sportverein „Die Schifffahrtsjugend

               der Region Perm“.

2006: in Hannover in der Staatskanzlei der niedersächsischen Landesregierung den Siegerpreis „Umwelt – Jugend – Freizeit“

2009: im Bundeskanzleramt in Berlin den Siegerpreis „respekt 2009 der Bundesregierung Deutschland“

2012: in Frankfurt / Main den Juniorbotschafter 3. Platz Preis der UNICEF

2006-2016: Die Paul Moor Schule, sie betreut Kinder und Jugendliche mit besonderem Unterstützungsbedarf, stoßen zum Netzwerk „Zirkus der Kulturen“.à11 Jahre gelebte Inklusion – vorsichtig herantastend in diesem Jahr 2016! (Anlage 14)

2006-2016: Das internationale Jugendkompetenzteam entwickelt sich (IJKT) aus den Teilnehmer/innen verschiedener Bildungseinrichtungen der Region Perm und der Landkreise Steinfurt und Osnabrück.

2013: Magarete und Joachim Ebel haben 2013 in Deutschland für ihrer Leistungen in den Projekten des Netzwerkes „Zirkus der Kulturen“ den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland erhalten. Es ist der höchste Orden der in Deutschland verliehen werden kann.

2014: Mit der Schutzpatronin Malala Yousafzai des Zirkus der Kulturen, gespielt von einer Russin, wird in Russland die UNO- Kids- Foundation- Untopia- Zirkus der Kulturen, gegründet (Anlage 15)

Anlagen:

  1. Artikel: „Wird Idealismus noch bestraft?“
  2. Artikel 1962: „Unsere Jugend beweist, dass sie noch Ideale hat“ / Artikel: „Unvergessliche Tage im Lande der Windmühlen“
  3. Artikel: „Lehrscheine werden erworben/ Schöne Erfolge erzielt“
  4. Artikel: „Sögel und Börger gründen eine LG – Hümmling“
  5. 30 Jahre- Chronologie der Entwicklungsschule/Verein
  6. Leistungssportler/innen aus Sögel und Fürstenau trainieren beim Bersenbrücker Leichtathletik – Kreis
  7. Artikel: „Jugendarbeit ist sinnvolle Freizeitgestaltung“; Artikel: „Im Trainingslager waren Sport und Kunst verbunden“
  8. Mobiles Projektlager „MPL- ARGO“
  9. Artikel: „Don Quichotte steht wache am Wegesrand“
  10. Preis des Wettbewerbs „Der goldenen Floh“ / „Die Slaven“
  11. Projektnetzwerk „Zirkus der Kulturen“
  12. Zirkus der Kulturen- „15 Jahre Deutsch- Russische- Freundschaft“
  13. Netzwerk „Zirkus der Kulturen“ – Preise und Wettbewerbe ab 1981 aus dem Dokumentationsprolog 2014
  14. „Gelebte Inklusion – seit 11 Jahren vorsichtig herantastend“
  15. UNO- Kids- Foundation- Untopia- Zirkus der Kulturen- weltweit
  16. Jahresdokumentation 2013