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Meine Traumferien - von Valeria

WorkshopZum vierten Mal war ich in Deutschland. Und zum vierten Mal war es dank nur dem Projekt «Zirkus der Kulturen». Dieser Aufenthalt im Rahmen des Programms hat sich unterschieden, da ich vorher nur an dem WinterProjekt teilgenommen habe. Diesmal haben wir zwei schöne Woche voller neuer Eindrücke und Erfahrungen in einem wunderschönen Ort in Ankum verbracht.
In erster Linie, bevor die Kinder ins Lager kommen, war unsere Aufgabe, über ein intensives Programm für sie nachzudenken. Das heißt, die Jugendleiter haben diverse Kennlernspiele in jeder Ländergruppe vorbereitet, nachher wurden alle Spiele zwischen den Leuten im Lager zusammen ausprobiert. Dabei gingen die Ländergruppenstunden, in den wir unsere zukünftige gemeinsame Arbeit, die die Präsentationen, Unterhaltungen, Veranstaltungen betraf, komplett geplant haben.


Zum Glück waren die Jugendlichen, sowohl die Deutschen, als auch die Russen, von den Ideen sehr beseelt. Jeder Mensch hat seine eigenen Gedanken gehabt und niemand brauchte Angst zu haben, um die Meinung auszusagen oder etwas vorzuschlagen. Alle haben verstanden: wir arbeiten zusammen und können nur mit der gemeinsamen Arbeit etwas schaffen. Wir haben ein einziges Ziel gehabt und alle haben ebenfalls in die gleiche Richtig gedacht. Darum war es sehr leicht, die Zusammenarbeit zu organisieren und miteinander zu kommunizieren.

Inzwischen wurden alle Jugendleiter je nach dem Wunsch und den Möglichkeiten in den Workshops verteilt, sodass jeder konnte, für sich selbst etwas Neues probieren und erfahren. Dieses Mal waren meine Freundin und ich wieder als Workshopleiterinnen der Sprachanimation tätig. Da unser zukünftiger Beruf mit den Unterrichten verbunden ist, war dieser Workshop so anziehend für uns. Mit Vergnügen haben wir uns mit den Kindern unterhalten und mit verschiedenen Aktivitäten einige Wörter, Zahlen und kurze Erzählungen über Hobbys und Familien gelernt. Was mir so gut gefallen hat, dass die Kinder während dieses Workshops nicht nur Russisch erlernt haben. Auch war Arabisch in den Vordergrund gestellt. Am Ende des Lagers haben die Kinder ihre Ergebnisse und Erfolge präsentiert: ein Lied mit einigen Aussagen auf Russisch und ein Spiel mit Zahlen auf Arabisch.

Jeder Tag im Lager war von der Arbeit, Kommunikation zwischen den Deutschen, Russen, Arabern und spannenden Unterhaltungen erfüllt. Kein Wunder, dass wir in der Ländergruppearbeit immer intensiv gearbeitet und die Zeit nützlich verbracht haben. Ich konnte mir nie denken, dass die Kinder und natürlich auch  die Jugendleiter so gut einander verständigen, so engagiert und alle Aufgabe auf die leichte Schulter nehmen könnten! Was für mich persönlich wichtig war, dass die tägliche Arbeit mit den Sprachträgern mir beim Lernen der deutschen Sprache sehr geholfen hat, da wir viel Zeit zusammen verbracht haben und es gab die Möglichkeit, die Sprachkenntnisse zu vervollständigen und das Niveau erheblich zu erhöhen.

Die Abende im Lager waren in einer warmen und behaglichen Atmosphäre verbracht, weil der Abschlusskreis, der jeden Tag durchgeführt war, hat die Leute vereinigt, da alle in einem Kreis eng gestanden haben, ein deutsches Lied und ein russisches Lied hörend und singend. In diesem Moment konnte jeder Mensch den Tag analysieren und über die Pläne auf den nächsten Tag nachdenken.

Es scheint so, als ob die Jugendlichen im Lager ganz verschiedene Menschen sind, die vielleicht diverse Hobbys oder sogar Nationalitäten und Charaktere haben. Aber da lernt man einfach nebeneinander zu bestehen, alle Probleme sofort zu besprechen, einander zu unterstützen und sich auf die Wünsche und Interessen zu orientieren. Die Menschen bekommen einen großen Schub für die Entwicklung der persönlichen Eigenschaften wie Flexibilität, Disziplin und Selbstständigkeit. Man bekommt nur unvergessliche Erinnerungen und eine gut geglückte Reise. In diesem Projekt bleibt sich nicht lange fremd. Und wer einmal an diesem Programm teilnimmt, der hat was zu erzählen.