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Mit der Aeroflot nach Moskau

Lagerromantik in der russischen Wildnis

Hallo, wir sind es wieder, Mascha Pronina (Perm), Vincent Schenk (Heeke / Berlin) und Axel Klose (Heeke) vom internationalen Presseteam des Netzwerkes "Zirkus der Kulturen".  Seit 16 Jahren berichten wir in Deutschland und in Russland von unseren interkulturellen Bildungsmaßnahmen unter dem Motto "Wir bewegen Jugend - Jugend bewegt Gesellschaft". Wir berichten nun von unserer ersten Etappe unserer Reise durch Russland: "Auf dem Weg zur Vishera im Norden des Urals!".




Schon die Anreise war aufregend. Für die 15 Mitglieder des Vereins für Natursport und Kunst Hase-Ems e.V. war schon für die Anreise zum Flughafen Düsseldorf ein genauer Zeitplan wertvoll. 04:45 Uhr Einstieg in das Großraumtaxi der Firma Harbecke (Fürstenau) in Heeke für fünf Personen, 05:00 Uhr Einstieg in Bersenbrück auf dem Aldi-Parkplatz für vier Personen und 05:30 Uhr in Fürstenau (IGS-Busbahnhof) für 3 Personen. Ein Teilnehmer kam extra mit dem Zug aus Bayern (St. Wolfgang) angereist, zwei Teilnehmerinnen kamen aus Greven dazu. Über Voltlage ging es dann zum Flughafen nach Düsseldorf. Einchecken am Flughafen war um 08:30 Uhr nur mit gültigem Reisepass, Extragepäckkontrolle für die sperrigen Rucksäcke mit Gewichtskontrolle (max. 23kg). Danach dann das persönliche Einchecken mit Kontrolle des Handgepäcks (max. 10kg) und "Durchleuchten" des Körpers. Endlich in der Freihandelszone und die Möglichkeiten für den privaten Einkauf für die Eigenversorgung an Bord und den Aufenthalt danach.

Um 10:45 Uhr Abflug mit Aeroflot nach Moskau. Ankunft dort um 14:55 Uhr (Moskauer Zeit), d.h. die Uhr musste um eine Stunde vorgestellt werden. Passkontrolle mit zügiger Abfertigung und freudigem Empfang durch unsere russischen Freunde aus Perm von der Perm National Research Polytechnic University, Mascha Pronina und Alina Minnigulova. Mit dem Zug dann gemeinsam vom Flughafen zur Bahnstation in Moskau und von dort mit der prall gefüllten Metro in das Stadtzentrum. Dort zur Gepäckaufbewahrung, Abgabe des Großgepäcks, wieder auf den Weg zur Metro und dann zum Roten Platz - nicht nur, um dort ein Gruppenfoto von diesem Kurzaufenthalt von vier Stunden zu machen.

Um 22:50 Uhr bei strömendem Regen dann endlich der Einstieg in den Zug Richtung Perm. Verstauen des persönlichen Gepäcks in einem Großraumwagon mit Reisenden aus aller Welt als Partner im Abteil. Empfang der Bettwäsche und endlich tief Durchatmen. Selbstverpflegung, Kontaktaufnahme zu den "Nachbarn" und dann endlich Ruhe und Schlaf. Eine 22-Stunden-Fahrt durch traumhafte Landschaften folgte. Kurzaufenthalte in größeren Städten und dann großer Bahnhof um 19:59 Uhr auf dem Permer Bahnhof nicht nur mit den Gastfamilien, sondern auch mit den Ehemaligen aus den verschiedenen Generationen vergangener Jahre seit 2001.

Am nächsten Tag dann die gemeinsame Fahrt nach Kochlovka und der Besuch des berühmten, gleichnamigen Museumsdorfes. Hier sind im Original aufgebaute Farmhäuser, Scheunen, Salzfabriken, Wohnhäuser und andere Relikte vergangener Zeiten zu sehen und zu bestaunen. Der Abend dann fest in der Hand der Gastfamilien - auch bzw. insbesondere mit den Vorbereitungen auf die nächste Etappe unseres Russlandaufenthaltes: sieben Tage auf der Vishera im Norden des Urals.
Na dann bis zum nächsten Mal. Mascha, Vincent und Axel vom Internationalen JugendKompetenzTeam des Netzwerkes "Zirkus der Kulturen".

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